Aktuelles

Einladung zum Fachtag!

"Modethema oder Lösungsansatz? Prävention in der Pflege und Vorsorge am Lebensende –

auch für und mit Menschen mit Migrationsgeschichte"

Fast alle Menschen finden es wichtig, sich vor Krankheiten und Pflegebedürftigkeit zu schützen oder für den Fall der Fälle vorzubeugen. Doch die Umsetzung fällt den meisten sehr schwer. Das kann zum Beispiel mit fehlenden Informationen, Verdrängung belastender Themen und mangelnden Möglichkeiten für präventives Verhalten zu tun haben. Individuelle Voraussetzungen spielen hier – so die Hypothese - eine ebenso große Rolle wie soziale Strukturen und politische Wirkungsweisen...Weiterlesen

> am 29.11.2023, 10:00 – 15:00 Uhr | Online über Zoom

Eine Kooperationsveranstaltung der Fachstelle für pflegende Angehörige, der Zentralen Anlaufstelle Hospiz, dem Verband für Interkulturelle Arbeit Berlin/Brandenburg e.V. und der IG Vielfalt.

Die Anmeldung ist ab sofort hier möglich.

Weitere Informationen zu den Hintergründen, zum Programm und zum Ablauf des Fachtages finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Sie!


 

„Würde und Liebe“ - Performance vom 9.-15.9.2023 in der Vierten Welt

Wieder bringt eine japanische Künstlerin in Berlin ein Stück über häusliche Altenpflege auf die Bühne und Katharina Lange von der Fachstelle für pflegende Angehörige saß mit im Publikum. Die Regisseurin Ren Saibara erzählt aus eigener Betroffenheit eine fiktionale Geschichte, die Haruka Tomatsu als Einpersonenstück inszeniert. „Würde und Liebe“ heißt die Tanz-Theater-Performance, in der die Bewohnerin einer WG ihre pflegebedürftig gewordene Mitbewohnerin versorgt: verantwortungsbewusst, aufopfernd, gestresst, zunehmend überfordert, ängstlich und wütend, zurückgezogen.

„Würde und Liebe“ scheinen ein in die Ferne gerückter Traum. Keine Aussicht auf Hilfe. Pflege in der Krise wie eine ganze Gesellschaft auch. Der Mensch, der Pflege benötigt, reduziert auf Leistungskomplexe, Preise und Punkte. Eine Stimme untermalt das Geschehen, Videoübertragungen seitlich im Zuschauerraum konterkarieren es. Da kommunizieren Tochter (die Regisseurin) und Mutter gestisch miteinander. Ihr Zusammensein strahlt Harmonie und Fröhlichkeit aus.

Die Zuschauer:innen verfolgen indes das Spiel Tomatsus als pflegende Angehörige mit einem überdimensionalen Kissen, die Mitbewohnerin stilisierend. Sie sitzen dabei hinter großen Glaswänden in der „Vierten Welt“, einem Off-Theater am Kotti. Ihr Blick ist nach draußen gerichtet. Dort nämlich, am Rande der über dem Kotti schwebenden Galerie, ist - mit spärlichen Mitteln ausgestattet - ein Gewächshaus erkennbar, in dem die Protagonisten ihre Tage miteinander verbringen. Beinahe trostlos - wären da nicht Gefühle, Erinnerungen, Gedanken, die scheinbar aus dem großen Kissen an das Ohr des Besuchers dringen …

Text: Katharina Lange, Foto: Franziska Cazanave

Die Veranstaltung wurde gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR und der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.


 

Digital Streetwork in der Migrationsberatung

Die Fachstelle für pflegende Angehörige lud am 19. April 2023 gemeinsam mit der ‚Service-Akademie für MO‘ des VIA Berlin/Brandenburg e.V. zu einem Workshop, der einen ersten Einblick zu aufsuchender Arbeit in sozialen Medien, „Digital Streetwork“, gab.

Fachstelle für pflegende Angehörige

Schenkendorfstr. 7, 10965 Berlin

  • E-Mail: fs-pflegende-angehoerige@dwbsm.de
  • T: 030. 6959 8897
  • F: 030. 6107 4544